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Der Ringarzt im Boxsport

Der Boxsport gehört zu den medizinisch am besten betreuten Sportarten. Der Schutz der Athletinnen und Athleten steht an oberster Stelle.

- Vor Aufnahme der Wettkampftätigkeit erfolgt eine gründliche ärztliche Untersuchung der Boxtauglichkeit. Diese Jahresuntersuchung ist ab Untersuchungsdatum 12 Monate gültig und darf nicht am Veranstaltungstag erfolgen.
- Vor jedem Kampf wird der Boxer erneut ärztlich untersucht, um akute Erkrankungen oder Verletzungen auszuschließen. Wer nicht boxtauglich ist, darf nicht boxen.
- Auch nach jeder Wettkampfsperre ist eine ärztliche Untersuchung erforderlich.
- Während eines Wettkampfes oder eines öffentlichen Sparrings muss ständig eine Ärztin oder ein Arzt am Boxring anwesend sein.

Ausführliche Informationen (Kontraindikationen, Aufgaben am Ring, Schutzsperren nach K.o., Besonderheiten beim Frauenboxen, Antidoping) enthält das Ringarztbuch des DBV:

- Ringärztebuch olympisches Boxen, 3. überarbeitete Auflage 2019 (PDF, DBV)
- Ringarzt-Ausbildung beim Deutschen Boxsport-Verband
- Informationen zu Anti-Doping: NADA – www.nada.de

Quelle: Ringärztebuch des DBV (2019).

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